Pangasius und Angelsport

Bei Sportfischern sind alle, der auf dieser Website beschriebenen Pangasius-Arten sehr geschätzte und begehrte Beutefische. Ein Pangasius ist im direkten Drill ein ausdauernder Kämpfer und belohnt den erfolgreichen Angler mit einer hervorragenden Fleischqualität.

Aus der Sicht des Sportfischers ist der interessanteste Schlankwels sicherlich der “Giant PangasiusPangasius sanitwongsei (linkes Bild, unten). Dieser Koloss steht ganz weit oben auf der Liste der “world’s most powerful fish” und wird oft scherzhaft als “underwater steam train” bezeichnet. Manche Anbieter von geführten Angeltouren versprechen, den erfolgreichen Angler mit einem ordentlichen Muskelkater nach Hause zu schicken. Der Giant Pangasius ist ursprünglich im Tiefenwasser von Flüssen und Seen zu finden, wird aber mittlerweile auch in “fishing parks” gehalten. In diesen grossen Süsswasserseen kann er im Rahmen geführter Angelurlaube gezielt befischt werden. Ein bekanntes Revier in Thailand ist z.B. der “Bungsam Lan – Fishing Park” in der Nähe von Bangkok. Dort werden die Tiere geangelt und danach wieder freigelassen, ein Verfahren, das “catch and release” genannt wird. Einerseits können die Fische dadurch weiterleben, andererseits ist diese Praktik nicht ganz unumstritten und in Deutschland z.B. auch gänzlich verboten. Hier dient das Angeln nur zum Nahrungserwerb und der Fisch muss nach dem Fang auch genutzt werden.

Als Angelköder werden in Asien überwiegend lebende oder tote Fische, z.T. auch ganze Hühner verwendet. Die einheimischen Fischer setzten früher oft sogar tote Hunde als Köder ein. 

Haben Sie selbst schon mal einen Pangasius geangelt? Besitzen Sie Fotos davon und würden diese gerne an dieser Stelle veröffentlicht sehen? Dann senden Sie mir die Bilder doch – zusammen mit einer kurzen Beschreibung – einfach zu!