Pangasius / Freistil

Der Pangasius im Freistil

Auf dieser Unterseite werden Themen gesammelt, die im weitesten Sinne mit dem Pangasius zu tun haben, aber nicht in die üblichen Kategorien dieser Webseite passen. Freistil eben . . .

Pangasius & Kunst

Den Anfang macht ein Kunstprojekt aus Berlin: PUNDO3000. Der Fotograf Samuel Mueller nimmt verschiedenste Lebensmittel-Produkte, bereitet sie genau nach Vorschrift zu und fotografiert sie im Anschluss. Das Foto wird dann der Abbildung auf der Verpackung gegenübergestellt. “Werbung gegen Realität“.

In seinem Katalog von 100 Produkten findet sich tatsächlich auch ein Pangasius. Das ganze Projekt gibt es hier: PUNDO3000.com

(Foto: Pundo3000)

Pangasius als Steinbutt-Imitat

Einen recht dreisten Betrug konnte das Hamburger “Institut für Hygiene und Umwelt” in diesem Jahr aufdecken: ein belgischer Grosshändler hatte mehr als 4000 kg Pangasiusfilet als tropischen Steinbutt deklariert und in den Markt gebracht. Der Grund: Steinbutt wird fast zum dreifachen des Pangasius-Preises verkauft. Aufgedeckt wurde der Schwindel durch molekularbiologische Analysen der Fischfilets. (Quelle: fischmagazin.de)

Fish` n Chips `n Panga

Es ist DAS klassische Fastfood-Gericht Englands: Fish ‘n’ Chips. Es gibt in ganz Grossbritannien wohl kaum eine Ecke, in der man nicht auf einen Verkaufsstand des Nationalgerichtes stösst. Traditionell besteht die Fischkomponente aus frittiertem Schellfisch oder Kabeljau (der an der Ostsee als Dorsch bekannt ist). Doch immer häufiger findet der Kunde bei diesem Gericht Pangasius in seiner Tüte. Der Grund: wegen der überfischten Bestände des Kabeljaus sind die Preise in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Da wird dann einfach auf den preiswerteren Pangasius ausgewichen. Den Verbraucher scheint es nicht zu stören . . . (Quelle: fischmagazin.de)

UPDATE: offensichtlich stört es den Verbraucher doch! Und zwar dann, wenn ihm der Pangasius untergeschoben wird. Der Inhaber eines Fischimbisses im englischen Bromsgrove wurde in erster Instanz zu 9.300 Euro Geldbusse verurteilt, weil er den relativ günstigen Pangasius als (doppelt so teuren) Kabeljau serviert hatte. Ein klarer Verstoss gegen das britische Gesetz zur Lebensmittelsicherheit. Auch wenn  “Panga & Chips” mittlerweile in England immer beliebter wird, muss er natürlich auch als das deklariert werden, was er ist: Pangasius. Genauso sieht das die englische “Nationale Vereinigung der Fischbratereien”, die sogar noch wesentlich härtere Strafen für die “Schwarzen Schafe” in ihren Reihen fordert. (Quelle: fischmagazin.de)

Dieses Kapitel wird permanent erweitert. Sobald wieder ein interessanter Aspekt rund um den Pangasius auftaucht, wird er hier vorgestellt. Haben Sie ein Thema gefunden, das hier reinpassen könnte? Senden Sie es uns gerne zu!